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Optimierung von MPEG-Videos

Mit Grundkenntnissen der Videobearbeitung können Sie unterschiedliche Elemente wie Videos, Audio, Titel, Überlagerungen und Effekte kombinieren, um ein Filmprojekt zu erstellen. Bevor Sie den Film auf eine Disc brennen oder in einer Datei speichern, muss jedes Element auf der Zeitachse in einen kontinuierlichen Datenstream gerendert werden. Es gibt viele Faktoren, die zu berücksichtigen sind, damit das Rendering des Projekts erfolgreich durchgeführt werden kann. Grundsätzlich gilt aber, dass ein Projekt mit identischen Attributen wie die aufgenommenen Videoclips sehr schnell und mit bester Qualität gerendert werden kann.

Die Verwendung der Funktion MPEG-Optimierungminimiert verschiedene Renderingprobleme, indem die Videoattribute des Projekts intelligent analysiert werden und ein optimales Video- und Audioprofil vorgeschlagen wird, mit dem sich hochwertige Filme erstellen lassen.

Dieses Tutorial zeigt, wie Sie die Funktion MPEG-Optimierungeinsetzen können, um MPEG-Videos besserer Qualität zu erstellen und gleichzeitig die Rendering-Geschwindigkeit zu steigern.

Um das Konzept der Funktion MPEG-Optimierung, zu erörtern, müssen wir die Eigenschaften der Videos vergleichen. Als Beispiel dienen drei Videoclips, die wir in die Zeitachse eingefügt haben.

Zunächst wollen wir die Video- und Audioeigenschaften der drei Videoclips vergleichen, indem wir mit der rechten Maustaste auf einen Videoclip klicken und Eigenschaften wählen.

Teil 1: Analysieren der Video- und Audioeigenschaften von Clips

Wie unten dargestellt, liegen die Videoclips in unterschiedlichen Dateiformaten vor. Auch Videotyp und Attribute weichen ab. Damit die Funktion „MPEG-Optimierung“ genutzt werden kann, muss mindestens eine Datei im Format MPEG-2 vorliegen.

Unter den drei Videoclips weist Video Bdie höchsten Werte für die Video- und Audioeigenschaften auf.

Obwohl Video A im Dateiformat MPEG-4 vorliegt, sind die Attributwerte kleiner als die von Video B (368 x 208 im Vergleich zu 720 x 480).

Teil 2: Profil für optimale Projekteinstellungen – Grundlagen

Nachdem wir den Videoclip mit den höchsten Attributwerten identifiziert und alle relevanten Elemente in das Projekt eingefügt haben, können wir mit Schritt Ausgeben fortfahren und mit dem Erstellen einer Videodatei beginnen.

Klicken Sie auf Videodatei erstellen, und wählen Sie MPEG-Optimierung, um das Dialogfeld MPEG-Optimierung zu öffnen.

Eine der Aufgaben der Funktion MPEG-Optimierung besteht darin, ein Profil für optimale Projekteinstellungen vorzuschlagen, das mit dem Videoclip mit den empfohlenen Attributen kompatibel ist (in diesem Fall Video B).

Das Profil für optimale Projekteinstellungen gibt die Video- und Audioattribute an, die gelten, wenn das Projekt als Film gespeichert wird. Eine Aufschlüsselung der Daten im Profil für optimale Projekteinstellungen können Sie anzeigen, indem Sie auf Details zeigen klicken.

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Wie bereits erwähnt, enthält das Profil für optimale Projekteinstellungen die unter Berücksichtigung aller Videoclipeigenschaften und -beschränkungen höchstmöglichen MPEG-Einstellungen für den zu erstellenden Film.

Da die Funktion MPEG-Optimierung die Video- und Audioeinstellungen von Video B verwendet, wird es im Dialogfeld MPEG-Optimierung als Original gekennzeichnet. Das betreffende Segment muss also nicht gerendert werden.

Segmente, die neu codiert werden müssen, werden dagegen im Bereich Layout von Zeitachsensegment rot dargestellt. Diese rot dargestellten Segmente – Video A und Video C – weisen nicht die Attribute auf, die im Profil für optimale Projekteinstellungen angegeben sind.

Durch einen Blick auf den Bereich Layout von Zeitachsensegment können Sie abschätzen, in welchem Umfang Rendering für Ihren Film erforderlich ist. Indem Sie also Videoclips mit identischen MPEG-Attributen verwenden, können Sie die Renderingdauer für den Film reduzieren.

Teil 3: Rendern und Erstellen des Projekts

Nachdem Sie nun gesehen haben, wie die Informationen der Funktion „MPEG-Optimierung“ zu lesen sind, können Sie auf Akzeptieren klicken, um das Rendern und Erstellen des Projekts zu starten. Nach dem Klicken auf Akzeptieren rendert und speichert die Funktion MPEG-Optimierung den Film. Dabei werden die Attribute im Profil für optimale Projekteinstellungen verwendet.

Wenn Sie das Projekt nach dem Rendern ergänzen oder bearbeiten, erkennt die Funktion MPEG-Optimierung die Änderungen im Projekt automatisch und rendert nur die bearbeiteten Teile, um die Renderingzeit zu verkürzen und den Prozess zu beschleunigen.

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